Montag, 4. Februar 2008

Partys, Spaß und die Monotonie des Lebens

Ja ja, mal den Alltag vergessen und rchtig einen drauf machen und das am besten mit viel Alkohol.
Da stellen sich für mich einige fragen:
  • Was bringt es Spaß zu haben, wenn man am nächsten Tag nichts mehr davon weiß?
  • Lohnt es sich ein paar Stunden zu Saufen und sich so den nächsten Tag zu versauen?
  • Macht es wirklich Spaß oder zieht man nur mit um sich zu profilieren?
Ich will nicht, dass das falsch rüber kommt: Ich habe im Grunde nichts gegen Partys. Es geht nichts über eine Party mit seinen Freunden, doch wenn dann die ersten Leute dann auf einen Alkoholintox hinarbeiten ist der Spaß meistens vergangen. Gerade dann wenn auch noch Gewalt ins Spiel kommt. Wenn eine Party nur wegen dem Alkohol Spaß macht, dann macht sie keinen richtigen Spaß.
Und von den Leuten die nur Alkohol drinken um "cool" zu sein kann ich nicht viel halten.

Bei größeren Partys, bei denen sich die Leute nicht wirklich kennen, scheint mir der Spaß oft erst mit ausgelebtem Gruppenzwang und steigendem Alkoholspiegel der Spaß zu beginnen und wenn man darauf keine Lust hat ist man ein "Langweiler" und "Außenseiter".
Das Beste sind dann die typischen Party-Lieder, ich weiß nicht ob die auch ohne den Alkohol so viel Spaß machen. Ich habe das Gefühl, dass die Qualität solcher Lieder sogar stätig abnimmt, aber zum Mitgröhlen scheint es zu langen.

Oftmals erscheinen mir Partys auch als Gelegenheit den Alltag hinter sich zu lassen. Das ist ja im Prinzip nichts Schlechtes, aber wenn das die einzige Ausflucht ist, dann ist das doch recht schlecht.
Und wenn man den Nutzen einer Party mit dem Aufwand vergleicht, dann sieht das für mich doch recht ineffizient aus.

Wie auch immer, die schönsten Partys sind immernoch die, die man im kleinen Kreis mit Freunden feiert. Und das am Besten ohne Alkohol im übertriebenem Maß.

Keine Kommentare: