Vor einiger Zeit hatte ich in der Schule eine interessante, aufschlussreiche und vorallem lustige Unterhaltung.
Ich aß in der Pause einen Apfel. Ich verspeiste diesen komplett, also mit Kerngehäuse und Stil. Einer meiner Mitschüler kam in diesem Moment vorbei und fragte mich entsetzt ob ich gerade den gesamten Apfel gegessen hätte. Ich bejahte dies und frage ihn warum er das wissen wolle. Er entgegnete mir, dass das eklig sei und begründete das mit den Worten: "Du hast jetzt Holz im Magen, dass ist so, wie wenn man Insekten isst." (Oder so in der Art) Ich fragte darauf, was das Essen von Holz mit Insekten zu tun habe und bekam die Antwort, dass beides von der Gesellschaft nicht Akzeptiert werde.
Lustiger Weise hat einer meiner Lehrer wiederholt andere Schüler "ermahnt", weil diese "nur die Hälfte" ihres Apfels gegessen hatten.
Das zeigt mal wieder, dass sich Ansichten total unterscheiden können und dennnoch von ihren Vertretern als Standart vorausgesetzt werden.
Samstag, 28. Februar 2009
Mittwoch, 4. Februar 2009
Ja, ja. Was man nicht sagt.
Ich habe einmal vor langer Zeit behauptet, dass ich mehr Posts veröffentlichen will. Aufgrund mangelnder Ideen und fehlender Disziplin ist das wohl nichts geworden.
Nun ja, man sollte nie vorschnell etwas behaupten, das man nicht sicher weiß.
Ich hoffe, dass ich aus meinen Fehlern lerne und deshalb behaupte ich nicht das ich in Zukunft mehr schreiben werde.
Donnerstag, 22. Mai 2008
Jeder weiß es besser und trozdem hat keiner Recht
In Sozialen Gruppen ist mir immer wieder aufgefallen, dass Auseinandersetzungen zwischen Mitgliedern der Gruppe oftmals unnötig ausarten. Dies geschieht vorallem, wenn die Gruppe für einen längeren Zeitraum aneinander gebunden ist. Es hägt aber auch stark von den Personen ab, aus denen sich die Gruppe zusammensetzt.
Dies bringt mich zu der Annahme, dass Auseinandersetzungen in Gruppen unterbewusst als Kampf um die soziale Stellung genutzt werden. Das wird besonders deutlich, wenn man betrachtet wie solche Auseinandersetzungen ablaufen. Meistens handelt es sich um kleine Entscheidungen bei Problemlösungen oder Verfahrensweißen, die jeder einzelne wahrscheinlich auch bewältigen könnte. In der Gruppe dagegen stoßen die Ansichten aufeinander. Die eigene Meinung wird dabei meistens über die Anderen gestellt. Bei dem Versuch einen Konsens zu erreichen ist es unabweislich, dass sich einige Meinungen als falsch herausstellen. Die Personen, die dies erkennen geben das dann aber noch längst nicht zu. Im Gegenteil, die falsche Meinung wird noch massiver vertreten, um sie am Leben zu erhalten. Das artet dann in einen Streit aus, der im Endeffekt dazu dient seinen Status zu bestätigen. Es ist dabei extrem schwer die dominante Lösung zu akzeptieren.
Lösungsansetze die so gebildet werden sind oft fehlerhaft, weil die Gruppe diese Fehler nicht eingestehen will. Im Endeffekt wird jedes Individuum gezwungen der Gruppe zu folgen, sollte es weiterhin bestand dieser bleiben wollen.
Wenn keine Übereinstimmung gefunden wird kann dies zum Bruch führen. Die Personen, die den Streit geführt haben trennen sich dann mit negativen Gefühlen. Bei der nächsten Begegnung ist dann meistens offensichtlich alles wieder in Ordnung.
Bei einem Streit kommt es auch immer wieder dazu, dass sich Unbeteiligte einmischen. Diese teilen dann ihre Ansicht mit, auch wenn sie wissen, dass sie nicht über das notwendige Wissen verfügen um sich zu beteiligen. Dennoch kommen von diesen Personen die besten Ratschläge. im Normalfall beanspruchen diese Ratschläge dann auch noch als einzig, korrekte Wahrheit zu gelten.
Objektive Meinungen zu Fassen ist dabei nicht möglich, da diese wegen subjektiven Empfindungen abgelehnt werden.
Dies bringt mich zu der Annahme, dass Auseinandersetzungen in Gruppen unterbewusst als Kampf um die soziale Stellung genutzt werden. Das wird besonders deutlich, wenn man betrachtet wie solche Auseinandersetzungen ablaufen. Meistens handelt es sich um kleine Entscheidungen bei Problemlösungen oder Verfahrensweißen, die jeder einzelne wahrscheinlich auch bewältigen könnte. In der Gruppe dagegen stoßen die Ansichten aufeinander. Die eigene Meinung wird dabei meistens über die Anderen gestellt. Bei dem Versuch einen Konsens zu erreichen ist es unabweislich, dass sich einige Meinungen als falsch herausstellen. Die Personen, die dies erkennen geben das dann aber noch längst nicht zu. Im Gegenteil, die falsche Meinung wird noch massiver vertreten, um sie am Leben zu erhalten. Das artet dann in einen Streit aus, der im Endeffekt dazu dient seinen Status zu bestätigen. Es ist dabei extrem schwer die dominante Lösung zu akzeptieren.
Lösungsansetze die so gebildet werden sind oft fehlerhaft, weil die Gruppe diese Fehler nicht eingestehen will. Im Endeffekt wird jedes Individuum gezwungen der Gruppe zu folgen, sollte es weiterhin bestand dieser bleiben wollen.
Wenn keine Übereinstimmung gefunden wird kann dies zum Bruch führen. Die Personen, die den Streit geführt haben trennen sich dann mit negativen Gefühlen. Bei der nächsten Begegnung ist dann meistens offensichtlich alles wieder in Ordnung.
Bei einem Streit kommt es auch immer wieder dazu, dass sich Unbeteiligte einmischen. Diese teilen dann ihre Ansicht mit, auch wenn sie wissen, dass sie nicht über das notwendige Wissen verfügen um sich zu beteiligen. Dennoch kommen von diesen Personen die besten Ratschläge. im Normalfall beanspruchen diese Ratschläge dann auch noch als einzig, korrekte Wahrheit zu gelten.
Objektive Meinungen zu Fassen ist dabei nicht möglich, da diese wegen subjektiven Empfindungen abgelehnt werden.
keine Zeit, keine Lust, keine Posts
Wie ihr bestimmt alle gemerkt habt, ich hab ja auch soviele Leser, gab es lange keine Posts mehr in diesem Blog. Das lag vorallem daran, dass ich durch die Schule und meine anderen Hobbys wenig Zeit hatte. In der Zwischenzeit ist aber einiges passiert. Deswegen wird es auch in naher Zukunft neue Posts geben.
Freitag, 8. Februar 2008
Spaß kostet...
Der Titel des Posts ist zweideutig. Ich werde jetzt nicht darüber schreiben, was sich die Leute ihren Spaß finanziell gesehen kosten lassen, sondern darüber, wie Spaß oftmals auf Kosten von Anderern geht.
Mich ärgert es, dass oftmals Spaß über andere Leute gemacht werden, teilweise nur weil sie einen Fehler gemacht haben, oder wegen noch belangloseren Dingen.
Mir kommt es vor, als ob die meisten Witze sich über irgend jemanden lustig machen. Das ist ja erstmal nicht schlecht, wenn es nicht verletzend wird, aber meistens ist es auch wirklich böse gemeint.
Ich selbst habe da auch keine weiße Weste, aber ich bemühe mich solche Sachen zumindest bewusst zu vermeiden.
Am extremsten ist das dann, wenn es ganze Gruppen mit einer oder wenigen Personen machen. Das wird dann als "Mobbing" bezeichnet. Das ist dann für die betroffenen im Normalfall sehr unangenehm, vorallem wenn es nicht nur bei verbalen Attacken bleibt, sondern auch Gewalt ins Spiel kommt.
Ich finde es einfach nicht mehr lustig, wie sich die Menschen immer wieder gegenseitig behandeln und ich glaube nicht, dass das besser wird, zumindest nicht bedeutend.
Arme, kleine Welt...
Ich sehne mich nach einer freundlicheren Gesellschaft...
Mich ärgert es, dass oftmals Spaß über andere Leute gemacht werden, teilweise nur weil sie einen Fehler gemacht haben, oder wegen noch belangloseren Dingen.
Mir kommt es vor, als ob die meisten Witze sich über irgend jemanden lustig machen. Das ist ja erstmal nicht schlecht, wenn es nicht verletzend wird, aber meistens ist es auch wirklich böse gemeint.
Ich selbst habe da auch keine weiße Weste, aber ich bemühe mich solche Sachen zumindest bewusst zu vermeiden.
Am extremsten ist das dann, wenn es ganze Gruppen mit einer oder wenigen Personen machen. Das wird dann als "Mobbing" bezeichnet. Das ist dann für die betroffenen im Normalfall sehr unangenehm, vorallem wenn es nicht nur bei verbalen Attacken bleibt, sondern auch Gewalt ins Spiel kommt.
Ich finde es einfach nicht mehr lustig, wie sich die Menschen immer wieder gegenseitig behandeln und ich glaube nicht, dass das besser wird, zumindest nicht bedeutend.
Arme, kleine Welt...
Ich sehne mich nach einer freundlicheren Gesellschaft...
Montag, 4. Februar 2008
Partys, Spaß und die Monotonie des Lebens
Ja ja, mal den Alltag vergessen und rchtig einen drauf machen und das am besten mit viel Alkohol.
Da stellen sich für mich einige fragen:
Und von den Leuten die nur Alkohol drinken um "cool" zu sein kann ich nicht viel halten.
Bei größeren Partys, bei denen sich die Leute nicht wirklich kennen, scheint mir der Spaß oft erst mit ausgelebtem Gruppenzwang und steigendem Alkoholspiegel der Spaß zu beginnen und wenn man darauf keine Lust hat ist man ein "Langweiler" und "Außenseiter".
Das Beste sind dann die typischen Party-Lieder, ich weiß nicht ob die auch ohne den Alkohol so viel Spaß machen. Ich habe das Gefühl, dass die Qualität solcher Lieder sogar stätig abnimmt, aber zum Mitgröhlen scheint es zu langen.
Oftmals erscheinen mir Partys auch als Gelegenheit den Alltag hinter sich zu lassen. Das ist ja im Prinzip nichts Schlechtes, aber wenn das die einzige Ausflucht ist, dann ist das doch recht schlecht.
Und wenn man den Nutzen einer Party mit dem Aufwand vergleicht, dann sieht das für mich doch recht ineffizient aus.
Wie auch immer, die schönsten Partys sind immernoch die, die man im kleinen Kreis mit Freunden feiert. Und das am Besten ohne Alkohol im übertriebenem Maß.
Da stellen sich für mich einige fragen:
- Was bringt es Spaß zu haben, wenn man am nächsten Tag nichts mehr davon weiß?
- Lohnt es sich ein paar Stunden zu Saufen und sich so den nächsten Tag zu versauen?
- Macht es wirklich Spaß oder zieht man nur mit um sich zu profilieren?
Und von den Leuten die nur Alkohol drinken um "cool" zu sein kann ich nicht viel halten.
Bei größeren Partys, bei denen sich die Leute nicht wirklich kennen, scheint mir der Spaß oft erst mit ausgelebtem Gruppenzwang und steigendem Alkoholspiegel der Spaß zu beginnen und wenn man darauf keine Lust hat ist man ein "Langweiler" und "Außenseiter".
Das Beste sind dann die typischen Party-Lieder, ich weiß nicht ob die auch ohne den Alkohol so viel Spaß machen. Ich habe das Gefühl, dass die Qualität solcher Lieder sogar stätig abnimmt, aber zum Mitgröhlen scheint es zu langen.
Oftmals erscheinen mir Partys auch als Gelegenheit den Alltag hinter sich zu lassen. Das ist ja im Prinzip nichts Schlechtes, aber wenn das die einzige Ausflucht ist, dann ist das doch recht schlecht.
Und wenn man den Nutzen einer Party mit dem Aufwand vergleicht, dann sieht das für mich doch recht ineffizient aus.
Wie auch immer, die schönsten Partys sind immernoch die, die man im kleinen Kreis mit Freunden feiert. Und das am Besten ohne Alkohol im übertriebenem Maß.
Dienstag, 29. Januar 2008
Blog eröffnet!
Ich hatte noch nie einen Blog, doch jetzt habe ich mir die Zeit genommen diesen zu eröffnen. Ich bin gespannt, was ich damit anfangen werde.
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